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Ein Leben in vier
Stunden
Eine autobiografische Versuchs-
anordnung zur Erinnerung an die Stadt
Seit der antiken Mnemotechnik besteht eine unverbrüchliche
Verbindung zwischen Gedächtnis/ Raum und Rhetorik.
Die Installation baut dafür eine einfach Versuchsanordung:
Personen der Zeitgeschichte versuchen anhand der Orte und Städte
ihrer Biografien ihre Lebensgeschichte einem Zuhörer ihrer Wahl zu
erzählen, Die Erinnerung benutzt zur Aufbereitung und Verwertung
von Gedächtnisinhalten Schnitt, Abwehr, Lüge, Zufall und durchwandert
auf der Suche nach Spuren, Resten und Abfall erlebte Orte und imaginäre
Architekturen. Die Gäste im KIOSK zeigen eine öffentliche Konstruktion
ihres Lebensromans im Vier Stunden Format.
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